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don't laugh it's Computer Kauderwelsch ;-)
Irgendwie hab ich mir gedacht, es fehlt noch ein kleiner Abschluss, eine Art Zusammenfassung des letzten guten Monats (mit ein bisschen Input von meinem Vater natürlich =))
Ich bin jetzt seit drei Tagen wieder in Deutschland und habe mich erstaunlich gut eingelebt - zugegebenermaßen hab ich mir am ersten Tag (morgens, kalt, grau, Leverkusen...) direkt gewünscht, umzudrehen und zurück zum Flughafen zu fahren, aber seitdem ich wieder hier in Aachen bin, hat sich mein Leben doch schon wieder fast normalisiert.
Außerdem ist das Wetter eine ganze Ecke besser, als ich es erwartet hatte - anstelle von Frostbeulenheilmitteln kann ich schon fast wieder Sonnencreme benutzen =) Na gut, wir wollen mal nicht übertreiben, aber ich finde es doch sehr angenehm, nur in Jeansjacke durch dieses schöne Städtchen zu schlendern und die neuen alten Klänge, Gerüche und Geschmäcker auf mich wirken zu lassen.
Alles in allem hat mir dieser Urlaub unheimlich gut gefallen, was glaube ich auch in den emails durchgekommen ist. Ich bin einfach fasziniert davon, was für Menschen mit welchen Lebensgeschichten man auf so einer Reise kennenlernt, nur um festzustellen, dass doch alle nur Menschen sind, auch wenn sich nachher herausstellt, dass manche der neuen Bekanntschaften echte Persönlichkeiten sind oder zumindest verdammt wohlhabend.
Während der Reise hab ich manchmal überlegt, ob ich lieber mit einer zweiten Person gereist wäre, und es gab ein paar wenige Tage, wo ich vielleicht sogar mit ja auf diese Frage geantwortet hätte, einfach um jemanden zu haben, mit dem man das Erlebte teilen kann. Auf der anderen Seite ist es einfach umwerfend, wie viele Menschen man kennenlernt, wenn man alleine unterwegs ist.
Ok, in einem asiatischen Land fällt man als Europäer natürlich besonders auf, auch der Rucksack und die mangelnden/nicht-existenten Sprachkenntnisse waren wohl ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich Fremde war. Und sowohl die Mitreisenden als auch die Einheimischen habe ich als durchweg freundlich und sympathisch kennengelernt, manche vielleicht ein wenig nervig oder aufdringlich, wenn es ums Verkaufen ging, aber generell werde ich die Thailänder als lächelndes Völkchen mit einem ausgeprägten Sinn für Gastfreundschaft und einem grossen kulturellen Reservoir an Traditionen und Verhaltensregeln in Erinnerung behalten.
Singapur ist ein Kapitel für sich. Nach all den Widersprüchen, die mir über Singapur zu Ohren gekommen sind, hab ich mich erfrischend wohl in dieser Stadt der geordneten Wolkenkratzer gefühlt, ein Stück in Richtung der Heimat, die ich doch ein wenig vermisst habe, wahrscheinlich zum ersten Mal, seit dem ich ab und zu das Land verlasse. Ich sollte vielleicht mal darüber nachdenken, eine Reise innerhalb Deutschlands zu machen, denn was Geographie und eventuelle Sehenswürdigkeiten etc angeht, kenne ich mein eigenes Land so gut wie gar nicht...
Und ich fange an, zu planen. Meine nächste Reise. Vielleicht Irland...?
Alles Liebe an euch alle, ich wünsch euch was, besonders etwas Zeit zum Reisen und Leben!
Eure Lena